logoi enhyloi
 


cos i can't face the evening straight
you can offer me escape
houses move and houses speak

if you take me there i'll get relief, relief, relief, relief
relief, relief



abends im bett, wenn alle schlafen, lautlos weinen, weil man im
 


Es gibt dieses Gefühl des Haarscharf-an-der-Kante-auf-der-Kippe-Seins. Es kommt in Gesprächssituationen, wenn man Angst hat, dass die Stabilität zusammenbricht, wenn man Angst hat, der tragende Stein wird aus der Mauer gezogen. Der Rücken wird dann einen Tick härter, alles nimmt man zusammen, die höchste Konzentration stellt sich ein, man ist bereit ziemlich weit zu gehen, damit das nicht bricht, was man hat, damit man behalten kann, was man hat und dennoch nicht verletzen muss. In dem Moment steckt man viel ein, nur das Ziel ist klar. Aber das bestimmende dieses Gefühls ist die Übelkeit in einem drin, als ob man auf dem schmalen Grat einer Mauer geht, einer hohen.



Wunsch: Ereignisse einfach mit dem vorherigen Tag tauschen. Und dem Schicksal eins husten. Mitten ins Gesicht.
 


wohin es wohl geht? zehn monate fast. länger als eine schwangerschaft. so lang, dass es schon eine vergangenheit gibt. orte, die nicht mehr besucht werden können, die nur noch im kopf existieren. das gefühl des kopfes an meinem hals hab ich immer. insatiable. insatiable.
 


twilight as my guide. state of the unsleeping.
das stückchen einsamkeit, das nicht zu sagen ist. dazwischen.



das muß ich immer bei mir haben und in mir, daß ich so doll geliebt werde, wie zwei wochen tanzen ohne pause ohne

[dath, waffenwetter]



zutreffendes bitte ficken.
 


Der überraschende und heftige Kuss im Rauchdickicht und die weiteren, in der Eingangstür stehend. Und es wurde gesagt, wie es ist. Ein Teil eines guten Tags nach einer gefühlten Ewigkeit aus Milchschleier.



Lokales Glück.
 


You've been thrown
To be the stone
That kills the people who once left you all alone.

These are the things you'll die for.



Die Ideenverwertmaschine.
Eine spezielle Vor=lesung.
Die Vernetzung. Der Spinner. Jemand, der daran herumkrabbelt.
Blaue Augen. Schöner werden. Zweimal. Intensivierung des Geschmacks.



Gestern, äußerlich bei der Zubereitung des Essens, spielte ich es durch in Gedanken. Das Ende mit Schrecken. Zum ersten Mal an dem Punkt zu denken, dass ich es vielleicht durchhalten könnte, meinen Teil, dass es möglicherweise auszuhalten ist, wenn man sein Ziel vor Augen hat. Bis ich an den anderen Teil dachte, an gebrochene Versprechen, an das gebrochene Herz.
Aber soweit wie gestern war ich nie.

Ich werde warten.



Sie ist mal wieder da.
 


Ich benötige einen Gedankenblocker. Der schon filtert, bevor es an die Oberfläche kommt. Der Erinnerungen verschleiert. Die, die solche Macht haben, mir auch noch etwas kaputtzumachen, was ich jetzt habe.

Langsam verstehe ich die Faszination der Theorie der möglichen Welten.

Reinigung.



Mittags wurde mir diese kleine heiße und wärmende Stelle gegeben im Herzen. Durch den Anblick der wärmsten Augen, die ich kenne.



Dass man von teufelartigen Wesen träumt, die bei einem wohnen. Zwillinge, Jugendliche, weiß und rot. Und dass der Internetbrowser die Realität ist, in die man gerät. Dass ein anderes böses Wesen, die schönste aller Frauen, in der Wüste steht mit einer Pelzkutte. Und dass der Hass der umgebenden Männer, die ihre Schönheit nicht ertragen können, sie töten wird. Und dass ich dies verursacht habe mit einem kleinen Klick. Sie dorthin versetzt habe, weil sie böse ist, auf Wunsch der anderen zwei Bösen um mich. Und dass ich ein Mann war, ein Mann Mitte vierzig.

Wie ich ihnen hinterher die Köpfe streichelte, in der glitzernden Hitze des Swimmingpools, so als sei nun alles in Ordnung, wissend, dass diese mich mit ihrer übermenschlichen Macht beherrschen.



Die zwei Teufel.



Im Moment das Bedürfnis viel betrunken zu sein.



Die Wand.

Verärgerung über die Müdigkeit und die Unfähigkeit zu schlafen.

Verärgerung über meine Sprachlosigkeit. Finde keine Worte. Finde keine Ideen. Bin nie allein. Bin nicht da, wo ich sein will. Verärgerung über meine Schwäche.



Der innere Druck.



Ihre Dankbarkeit.

die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
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