Bach reinigt.
Wie langsam jedes Detail des Nachmittags glasklar wird. Hervorsticht. Jeder Gegenstand, der ins Gesichtfeld geriet. Jede Bewegung des Mannes. Und wie schwer das ist. Und wie schön.
enhyloi - 01.11.2009
It's better to burn out than to fade away.
Ich weiß gerade nicht...
enhyloi - 01.11.2009
Das Wurlitzer.
Sleepingmusicfuckingwritingeditingeatingdrinking.
enhyloi - 01.11.2009
Noch nie bin ich derart erkannt und doch geliebt worden.
Schön, dass du wieder da bist sagte er.
Im Strom des Schicksals zu gleiten ohne Halt, fällt mir schwer. Aus Angst, ihn in einem Wirbel zu verlieren, halte ich fest und reiße ihm dabei einen Arm aus. Mein Kopf weiß, wie es geht, im selben Tempo zu schwimmen. Mein Herz kennt die Sicherheit nicht. Darum glaube ich zuweilen nicht, was ich sehe. Dass er fortfahren kann und nach schönen Stunden allein zurückkehrt zu mir, mich liebend.
enhyloi - 31.10.2009
Der Tag, an dem Wachen nicht von Schlafen und Traum nicht von Alptraum unterschieden werden konnte.
Die Bilder.
Seine Musik.
Skrjabin, Brahms, Bach.
Instrumente, Teppich, lange Dinger, Wein, Pizza, Wachstuch.
Die rote und die weiße Seite. Die rote Seite. Der kleine Schrank. Pedalen. Lego. Hängematte. Die Papierschale.
Und der Geruch. Und alles wird lang im Gesichtsfeld. Sich nicht trauen hinzusehen. Die Schultern. Die Tränen. Der Name in Musik.
enhyloi - 30.10.2009
Meine Unfähigkeit zur Bescheidenheit.
enhyloi - 29.10.2009
Nächtliche Angleichung der Wünsche an die Realität.
enhyloi - 29.10.2009
Als Orgien angelegte Tage müssen dreckig sein.
enhyloi - 28.10.2009
Und dann beschäftigte mich ein Amazon-Gutschein, an dem etwas grundfalsch war.
enhyloi - 27.10.2009
Die zerrissene Strumpfhose.
enhyloi - 27.10.2009
Obwohl beide so viel reden, sind sie miteinander ganz ruhig. Weil sie nichts erklären müssen.
enhyloi - 26.10.2009
Ein Leben der Wünsche.
enhyloi - 26.10.2009
Wir waren beieinander und ineinander, waren der andere und waren wir selbst. Vierundzwanzigeinhalb Stunden lang.
Ich hab noch was vergessen.
enhyloi - 26.10.2009