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Bedürfnisse und Befriedigung. Beruhigung. Dankbarkeit.
 


Der Duft auf meiner Haut. Ein Duft von weightlessness und Tiefe, vom Glücklichsein. All I need.
 


Erst als ich merkte, dass ich fassungslos davor war, dass auch der andere sich verliebt verhielt, ging mir auf, dass ich das noch nicht erlebt hatte.



Vom Liebhaber lieb gehabt werden.



Den eigenen Unterstützern, die einem das süße Leben hier ermöglichen, vor aller Augen in den Rücken zu fallen, nur um der arroganten deplazierten Ironie eines Gastes gefällig zu sein, weil der auch in Princeton mit Thomas Nagel colloquiert hat, finde ich beschämend.



Ein geöffnetes Notizbuch spukt in meinem Kopf. Eine leichthin gestellte Frage und ebensolche Antwort. Selbstverständlich. Alles ist leicht.



Ob ein Herz sich unendlich ausdehnen kann? Oder platzt es irgendwann? Oder sticht vorher jemand rein, so dass Luft entweicht? Nach jeder weiteren Stunde wird deutlich, das Herz geht eis apeiron. Und sucht sich seinen Raum in der Welt.
 


Milch.



Dass die Welt einem so etwas bringen kann.
Erleichterung und Dankbarkeit.
Das Wissen, dass man es kann, dass man im Großen und Ganzen keine Fehler machen wird.
Wertschätzung.
Glück.
 


Coz I'll be you and you'll be me
There's lots and lots for us to see
There's lots and lots for us to do.


Kraft und der Wille zur Verrücktheit. Keine Überlegung nötig.
Und die Sonne strahlt durchs Fenster an der Straßenlaterne und der Katze vorbei. Die Gardine wedelt im Wind und Autorauschen.

Und in mir ist das Leuchten.
 


Plitsch und platsch und klong und Hall.

Herzensangelegenheiten.

Man kann sie im und unterm Herzen tragen.
 


Komplizenpartnerschaft. Mit Kräuter, Knoblauch, Scharf UND Zwiebeln.



Kinder über Kinder. Und die Hochzeiten dazu.

Intrinsische Verbindung, scheint's.



Die paar Hundert Euro netto, die er mit seinen knappen, jederzeit kündbaren Zeitverträgen verdient, reichen gerade für sein winziges Zimmer. Das wäre ja noch in Ordnung, hätte er eine Perspektive, einen Plan, eine Chance. Doch statt der offiziellen zehn Stunden in der Woche arbeitet er das Doppelte bis Dreifache, und immer ist da die Angst, dass es schon morgen vorbei sein kann. Nur nicht seinen Professor verärgern. Immer nett sein. Sonst geht dessen Daumen runter, und er ist draußen.

[Die Zeit Nr. 21, über das Dasein von "Individualdoktoranden" in Berlin]

Die eigene Würde lässt man sich immer noch selbst nehmen. Oder: Softskill Mündigkeit ist heutzutage nicht mehr so gefragt.

die schönheit der gefahr
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eis apeiron
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