logoi enhyloi
 


Wenn der schwule Freund nach all den Jahren urplötzlich doch mit einem ein Kind haben will, wie soll man da reagieren? Wenn er jede Entwicklung verpasst hat. Wenn er einen für homosexuell hält, wenn man ihm ständig von Männern erzählt. Wenn er nicht versteht, dass man selbst den Vater auch begehren möchte. Dass man sich nicht als Paar zusammentun möchte, nur weil die erste Wahl nun doch nicht will. Wie soll man ihm sagen, dass man sein Kind nicht von jemandem erziehen lassen möchte, der Ausgrenzung doof findet und mit jedem zweiten Satz ausgrenzt oder abwertet und Klischees verbreitet? Dass man nicht mit jemandem sein halbes Leben teilen möchte, mit dem die Aushandlung jedes Termins ein Kampf ist? Und dass dies nur ein Problem wäre. Wie soll man das sagen, ohne ihn zu verletzen?



Warten auf den Juni.
 


Der Mensch, der feine Geräusche so liebt wie feine Personen. Das sind die kleinen, kauzigen, sirrenden, flappenden, knarrenden, puschligen, quötschenden. Die werden sorgfältig bewahrt, gewärmt, verehrt.
 


Vier Erwachsene. Davon einer ein Kind. Und ich wundere mich über meine Angst, langweilig und unerwünscht zu sein. Gar kein Wunder, eigentlich.



Die sonnige Stimme. Überhaupt nicht knödelig.



Seinen Geruch immer noch auf der Haut. Er geht nicht mehr weg, hüllt mich ein. Angst, ihn wieder zu verlieren, weil man nichts kontrollieren kann. Gleichzeitig wissen, dass man nichts kontrollieren wollen darf.

Das gestrige Glück noch im Innern, prickeln die Ereignisse wie Gänsehaut auf dem Kopf vorwärts. Immer wieder muss man sich stellen.

Sich sagen, dass durch Verschweigen niemand gehalten werden kann. Man kann nur halten, was gehalten werden möchte.

Und meine Liebe ist tief.
 


Wake.. from your sleep
The drying of your tears
Today we escape, we escape

Pack.. and get dressed
Before your father hears us
Before all hell breaks loose

Breathe, keep breathing
Don't lose your nerve
Breathe, keep breathing
I can't do this alone

Sing.. us a song
A song to keep us warm
There's such a chill, such a chill

You can laugh
A spineless laugh
We hope your rules and wisdom choke you
Now we are one in everlasting peace.


Unendlicher Frieden in einem Moment, eine Stunde lang.
 


Und trotzdem glücklich.



Wer hält wen beim Einschlafen, wenn man so schön müde ist? Die Frage wird mich die ganze Nacht beschäftigen, im Dunkeln liegend, einnickend, aufwachend, viel zu weit weg heute.



Heute hält sich der Ernst des Lebens hier auf. Mit kurzer Ruhepause.



Einfach mal kucken.
 


Frohsinn derselben Eissorten wegen.



Mit galoppierenden Ideen
Geht's durch stillgelegte Türen
Wobei einige zugegeben
Direkt in die Hölle führen.
Breit auf ihrer Paradestraße
Laufe ich dir entgegen
Mit einem Paukenschlag
Sommer in meinem Leben.

Dieses Mal
Soll es anders werden
Leuchten soll sie anstatt zu sterben
Dieses Mal.



Es geht noch tiefer. Kaum denkbar.
 


Dem Ereignis entgegenfiebern.



Letzter Tag eines merkwürdig arbeitslosen Wochenendes. Obwohl genug Arbeit da ist. Morgen früh wird Unruhe und ein Anflug von Panik da sein. But who cares. Mein Leben hat keine Gleise mehr. Die endeten wie bei Indiana Jones. Also muss ich vor allem meinen Hut festhalten.

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