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Das dumpfe Klappen des Fensters bei jedem Stoß.



Die Bahn hat sich gerade wieder ein gutes Stück unbeliebter bei mir gemacht.



Ein übler Tag gewinnt einen eigenen Sog. Wie in einem Staubsauger verschwindet ein Stückchen des Lebens nach dem anderen darin. Am Abend ist man wieder zu einem Kleinkind geworden, dessen Totem und Medizin ein Gegenstand ist, der Schutz gewährt. Ich bettete meinen Kopf darauf und schlief innerhalb von Sekunden ein.

Heute steht die Zeit still um mich herum, in einem Radius von 48 Zentimetern. Durch die getönten Scheiben sehen die Wolkenschichten wie ein vergilbtes Gemälde aus. Ich denke an wartende Word-Dokumente, die sich nicht füllen, obwohl der Inhalt in mir drückt, während ich verzweifelt um andere Worte kämpfe.
 


Wie der Sicherheitsmann vor der Neuen Nationalgalerie in gefühlten 60 Grad in der Sonne in langer, dunkelblauer Hose und langärmeligem Hemd um 13.15 Uhr von den Plakathaltern einen AUfkleber abpopelt.



Ich lag gegen die Wand des französischen Gymnasiums.
 


Ausatmen. Einatmen.
 


Schlaf und Liebe.

Wochenendloch.
 


Der Stern wird sehr einsam heute sein, sehr einsam. Ohne uns.
 


In Wahrheit ist die Dramatik einer lebensbestimmenden Erfahrung oft von unglaublich leiser Art... Wenn sie ihre revolutionäre Wirkung entfaltet und dafür sorgt, daß ein Leben in ein ganz neues Licht getaucht wird und eine vollkommen neue Melodie bekommt, so tut sie das lautlos.

Allein wegen GG würde man dort bleiben. Zittern über weißen Stiefeln, zu sehen aus einem Fenster zu einem Raum, in dem es Drinks ab zehn Euro gibt. Die Zwischenstunde. Ich bin zu ungeduldig. Sie trägt eine schwarzgerahmte Brille. Hurenmarktlücke.
Wenn er wüsste, für wie vieles ich ihm dankbar bin. Wahrscheinlich weiß er es sogar.
Der dunkelgrüne Himmel über der Philharmonie.
Manchmal bestimmt eine Ausnahme das ganze restliche Leben. Vielleicht ist das aber auch immer so.
 


Das Jahr der Veränderungen. Das Jahr mit dem Magendrücken. Das Jahr des Eintauchens ins Unbekannte.

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