Schwitzen. Ein für Stunden geleerter Kopf. Ein sorgloser Kopf.
Ein freies Inneres, was geflutet werden kann von der Welle von Zufriedenheit. Wie am Strand das Meerwasser zwischen die Zehen fließt, die halb im Sand vergraben sind, und plötzlich mit Gewalt hochschäumt bis zu den Waden, so fließt das Glück in jede Rille meines Geistes und meines Thymós.
enhyloi - 12.02.2010
Das unreine aber freudige Gefühl des "Seht her, ich hab ihn."
Das reine und freudige Gefühl der Berührung der warmen Hand im Stiefel.
enhyloi - 12.02.2010
RRRRRRRRRRRRRRRR.
enhyloi - 11.02.2010
Im Kümmermodus.
enhyloi - 11.02.2010
Kindheit. Vorlesen. Schlafen. Gluckern. Und friedvolles Überschäumen dazwischen.
enhyloi - 10.02.2010
Lächelnd stieg er aus dem Taxi. Er hob mich hoch, zweimal, als wolle er mich rausziehen aus der Dunkelheit oder die Dunkelheit aus mir. Er fragte nicht, was für Fehler ich gemacht habe. Seine Empörung über meine Rückfrage versuchte er nicht zu zeigen. Er tanzte mit mir Hexe. Er tanzte auch laut mit mir Hexe. In der Kälte zwischen all den Frierenden an der Bushaltestelle.
Und während ich schreibe, fließen die Tränen über das Glück, was ich habe, mit ihm.
enhyloi - 09.02.2010
Δέδυκε μὲν ἀ σελάννα
καὶ Πληίαδες· µέσαι δὲ
νύκτες, πάρα δ᾿ ἔρχετ ὤρα·
ἔγω δὲ μόνα κατεύδω.
enhyloi - 09.02.2010
Das Leuchten. Radiatisch.
enhyloi - 08.02.2010
Der Anfang. In Worten. Sich überschlagend.
Mindestens.
enhyloi - 08.02.2010
Ein Jahreslauf.
Ein helles Hemd in einer Reihe dunkler Rücken.
Einer, der früher trinkt.
Ein Schotte, ein Ire, ein Kanadier und ein Bourbone.
Zweimal Roastbeef mit und einmal ohne.
Eine Syphilis und ein gebrochener Zeh.
Ein lauter Besoffener links, ein stiller Besoffener rechts.
Dazwischen ein Glück.
enhyloi - 08.02.2010
Sonntag vor einem Jahr.
Der erste Blick.
Die erste Umarmung.
Der erste Sex.
You change my whole world.
enhyloi - 07.02.2010