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Schön, wenn der Reihenherausgeber der Lektorin, die einem in den Rücken fiel, ein schlechtes Gewissen macht durch ausführlichstes Lob. Da springt man mit einem Pöh-Laut auf die warme Heizung und schnurrt sich einen zusammen.
 


Danke für das Glück.






Ein Forscher namens Fick.



Die Vögelein, sie zwitschern. Sie zwitschern tatsächlich. Da könnte es einem ganz vögelig werden, wenn es das nicht schon wäre.
 


I hunger for your beautiful embrace.



Ich war in einem riesigen Haus. Ich musste auf die vier Kinder aufpassen. Und auf einen Großvater. Einen alten Mann, der Sex mit mir wollte. Es war dunkel. Zuerst gemütlich geheimnisvoll. Dann waren die Räume zu groß. Es gab Streit mit ihr. Einen langen. Warum ich keinen Sex wolle. Die Kinder schliefen. Ich ging durch das Haus. Eine Party fand statt mit vielen Menschen, die aber weit voneinander entfernt in Grüppchen verteilt waren. Die Räume waren halb Fabrik, halb Museum. Große Gegenstände standen herum, die ich nicht verstand. Sie kam hinter mir her. Wir trafen auf einen Kerl, den ich nicht kannte, aber sie. Beide begannen zu knutschen. Er war wild auf sie. Ich entfernte mich, erleichtert. Schaute mich um, sah, dass sie mich nicht mehr suchte. Ich kehrte in die hinterste Ecke zurück zu den schlafenden Kindern. Eins war wach, ich versuchte, es ruhig zu halten, damit die anderen nicht erwachten. Eine Wand des Zimmers war verschwunden, war offen, man sah in die helle Dunkelheit eines Sommers hinaus in den Mondschein. Leute wollten zur Party, sie kletterten eine Leiter hoch zu uns, wollten hier durch, weil es kürzer sei, als um das ganze riesige Gebäude herumzulaufen. Zwei ließ ich sehr ungern durch. Dann reichte es mir. Die Kinder! Der Großvater! Die stille Aussicht auf die Ruinenlandschaft!
 


Ein Auf und Ab. Im Kampf gegen die eigene Dunkelheit. Im Moment zieht etwas im Brunnen in mir und ruft. Ich weiß nicht, was da sitzt, aber es erzählt mir viel von Einsamkeit, verpassten Chancen, von einem anderen Leben. Es umwickelt mich, es verführt mich, zu ihm zu kommen. Es kippt Eimer schwarzer Farbe über meinem Leben aus. Es benutzt Tricks. Ich halte mich fest. An Versprechen. An Tagen. An Momenten. An Dauer. An der Hoffnung. Meine Hände sind rutschig und das Wesen sehr stark. Deshalb hab ich sie nötig, unsere Hitze und Wärme, Liebe, Sonne, unentwegt.



Die Sehnsucht nach der Leichtigkeit eines Sonntags, der nur gefüllt werden muss, sonst nichts. Gefüllt werden kann. Früher schien das einer der Soap-Gedanken zu sein. Etwas, das es nicht geben kann. Nun trennt mich nur noch eine Welt davon.
 


Dunkler werden im Zimmer. Frohe Erschöpfung im Zimmer. Wärme und Zartheit und Bauleuchten.
 


Die Hände auf den schwarzen Fliesen.
 


Du sagst, danke für das Glück in dir
und ich sag, gern geschehen
und sag nicht, aber alles Glück hab ich in mir
mehr Glück kann es nicht geben
wenn du sagst, Baby
mit dir ist alles
richtig
fühlt sich gut an
ist daheim.

Dann lass ich los
bin ich bewahrt
dann komm ich an
dann bin ich dein.

Mit nur einem Finger hältst du mein Leben
als wär es nichts, es so zu halten
und deine Augen sagen,
du hast keine Ahnung was du
machst
du hast
so viel zu geben.

Meine Haut und alles in mir drin
Werden eins, seitdem wir uns trafen
und all das Unbenannte in mir
findet auf offener See
endlich einen Hafen.



Lebenseinigkeit.

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