logoi enhyloi
 


Ein glücklicher Glücksbold spielt.



Wenn man mit vor Kälte zwickender Nase und klammen Fingern den vereisten und verschneeten Gehweg entlang torkelt und wenn die Bäume schwarz aussehen vor dem weißen Himmel, dann bekommt der dreckig gelbe und braune Kasten des alten Verlagshauses etwas Rosemary's-Baby-haftes.
 


Ich singe das Loblied des Bettes, der Dusche und des darin stattfindenden Gefickes.
Und das der Mögung.



da braucht's einen fön, um die schockstarre wieder zu lösen.
och ja. ein besücherchen tut's auch.
nichts geht über menschliche föne.
 


Manchmal, wenn schon der Weg über den Büroflur unüberbrückbar scheint, weiß man nicht, wie man den Heimweg schaffen soll, den langen durch die Kälte, und den Abend vor dem Computer. Man sieht sich davor sitzen und Sinnloses denken und allein falsche Formulierungen finden, und jede Minute dehnt sich zu Stunden und Müdigkeit umfängt einen. Und man fragt sich, wie es andere machen, die es richtig machen.



Ich dachte daran, wie schwer es mir fällt, mich lockerzumachen gegen die Zeit, wenn das Ziel hoch wie der Mont Blanc ist.



Eine Reise. Endet mit Warnlichtern und dem Tragen einer Mütze in der Badewanne.
Heute dann dieses feine Ziehen in Stirn, Wangenknochen und Kiefer. Wie zerbrechlich das Gesicht ist.

Doch an keinem Ort lieber als in Reichweite seines Lebens.
 


Rote Wärme einatmen, die Blutbahnen damit Füllen gegen die Kälte drumherum, in einer Höhle mit Liebe, Wein, Pizza, Decken, Körper und Pazifikblick.
 


Wenn man auf dem Weg zur Arbeit eine vollständige Rückengänsehaut trägt.
 


So einen will man nicht verlieren. So einen, der Stolz ist, ohne unaufmerksam zu sein. Der einem gibt, ohne nachzulassen. Der nimmt, ohne Sorge, geben zu müssen. Der sich freut auf den nächsten Tag. Der unabhängig ist und abhängig. So einen.



Rückzug in die Wärme, baldigst.
 


Neue Techniken müssen probiert werden. Für den Fortschritt der Menschheit. Oder so.



Da sein.

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