logoi enhyloi
 


Gestern fiel ich vom Himmel in den Brunnen. Genau in dieses eine schmale und dunkle Loch. Heute warf er mir die Leine nach unten und zog mich raus, einfach so. Andere lassen einen die Wände hochklettern. Damit sie ihr 3485mal gelesene Buch erneut in Ruhe lesen können.



Wenn Alles nicht distribuierbar ist und kein kontradiktorisches Gegenteil von ihm gebildet werden kann.
 


Das Überfließen des Herzens.
 


wie vertraut sich der irrsinn des krausser anfühlt. aber wie soll man den eigenen zu papier bringen?



Und wenn ich das höre, ist plötzlich alles in Ordnung. Dann ist es wieder Januar. Dann weiß ich, dass der Moment das Einzige ist. Und dass er lang sein wird.



Hildegard-Knef-Mood.



Man möchte sich dem Ende des Jahres verweigern. Man möchte sich den zwei Wochen verweigern, in denen das Leben abgeschnitten ist. Wie sinnlos das Ganze ist ohne ein Kind und fern von dem wichtigsten Menschen.

So oft man sich auch sagt, dass der Jahreswechsel nichts bedeute und allein eine Zahl sich ändere wie beim Geburtstag, ist er doch eine Zeit der Ängste. Wenn man so ist, dass man alle möglichen Schwierigkeiten in einem Punkt versammelt sieht.

Wie die alten Träume, die schlimmen Kinderträume von dem riesigen, schweren, sich langsam drehenden Fels, dessen eigentliche Natur es war, eine Scheibe zu sein, eine nadelspitzendünne Scheibe, wie eine Rasierklinge. Dieses dahinter des sowieso untragbar schweren Felsens war nicht zu begreifen für das Gemüt.
 


Wie ich mich abschotte und mir das gleichzeitig leid tut. Wie mit wachsender Dauer das Bedürfnis nach Mehr wächst. Wie ich dagegen kämpfe und es nicht schaffe.

Die Schritte sind schwer.
 


Wegdrängen der Ratlosigkeit. Vorwärts schauen. Nicht zu viel wollen. Und vor allem: sich nicht gefangen fühlen.

Und es zerschmolz ihr Herz, als er mit der Sprache rausrückte über den Tag.
 


Der andere wird geliebt.



Ich verklage Sie wegen Ruhestörung und ungebührlichen Betragens.



Wie ich es vermisst habe, dieses Vormittagsgebette. Und wie schnell es vorbei ist und ich zurückbleibe mit all den schönen Nachgefühlen und dem wehmütigen Sehnen nach den täglichen Abendstunden.
 


Vorfreude. Lang keine Ruhe mehr gehabt.

die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
eis apeiron
erhellung
friktionen
ganz fiese kreise
gnônai sauton
interna
kupfer in sonne
last and least
merkwörter
praktea
rischtisch lustig
samtigkeiten
simple truths
streifen von dunkel und hell
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren