Gestern fiel ich vom Himmel in den Brunnen. Genau in dieses eine schmale und dunkle Loch. Heute warf er mir die Leine nach unten und zog mich raus, einfach so. Andere lassen einen die Wände hochklettern. Damit sie ihr 3485mal gelesene Buch erneut in Ruhe lesen können.
enhyloi - 25.11.2009
Wenn Alles nicht distribuierbar ist und kein kontradiktorisches Gegenteil von ihm gebildet werden kann.
enhyloi - 25.11.2009
Das Überfließen des Herzens.
enhyloi - 23.11.2009
wie vertraut sich der irrsinn des krausser anfühlt. aber wie soll man den eigenen zu papier bringen?
enhyloi - 22.11.2009
Und wenn ich
das höre, ist plötzlich alles in Ordnung. Dann ist es wieder Januar. Dann weiß ich, dass der Moment das Einzige ist. Und dass er lang sein wird.
enhyloi - 22.11.2009
Hildegard-Knef-Mood.
enhyloi - 22.11.2009
Man möchte sich dem Ende des Jahres verweigern. Man möchte sich den zwei Wochen verweigern, in denen das Leben abgeschnitten ist. Wie sinnlos das Ganze ist ohne ein Kind und fern von dem wichtigsten Menschen.
So oft man sich auch sagt, dass der Jahreswechsel nichts bedeute und allein eine Zahl sich ändere wie beim Geburtstag, ist er doch eine Zeit der Ängste. Wenn man so ist, dass man alle möglichen Schwierigkeiten in einem Punkt versammelt sieht.
Wie die alten Träume, die schlimmen Kinderträume von dem riesigen, schweren, sich langsam drehenden Fels, dessen eigentliche Natur es war, eine Scheibe zu sein, eine nadelspitzendünne Scheibe, wie eine Rasierklinge. Dieses dahinter des sowieso untragbar schweren Felsens war nicht zu begreifen für das Gemüt.
enhyloi - 22.11.2009
Wie ich mich abschotte und mir das gleichzeitig leid tut. Wie mit wachsender Dauer das Bedürfnis nach Mehr wächst. Wie ich dagegen kämpfe und es nicht schaffe.
Die Schritte sind schwer.
enhyloi - 21.11.2009
Wegdrängen der Ratlosigkeit. Vorwärts schauen. Nicht zu viel wollen. Und vor allem: sich nicht gefangen fühlen.
Und es zerschmolz ihr Herz, als er mit der Sprache rausrückte über den Tag.
enhyloi - 20.11.2009
Der andere wird geliebt.
enhyloi - 19.11.2009
Ich verklage Sie wegen Ruhestörung und ungebührlichen Betragens.
enhyloi - 19.11.2009
Wie ich es vermisst habe, dieses Vormittagsgebette. Und wie schnell es vorbei ist und ich zurückbleibe mit all den schönen Nachgefühlen und dem wehmütigen Sehnen nach den täglichen Abendstunden.
enhyloi - 19.11.2009
Vorfreude. Lang keine Ruhe mehr gehabt.
enhyloi - 18.11.2009