logoi enhyloi
 


Das Wesen neben mir wollen und das Wesen dort in Bar. Was für eine Situation. Das wilde Wesen dort jedoch brauchen. Immer und immer und immer. Das liebe und zarte und übermütige.



Derselbe Stuhl. Daneben jemand anderes. Mal wieder mit Macht woanders sein wollen.



Ach Weltgeist, weit weg isser. Spül ihn nicht wieder weg. Ich warne dich.

Träume begleiten mich gerade. Träume, in denen ich siege. Träume, in denen der andere J. wieder kommt, geläutert und aufgewacht. Er kommt zu uns und springt über seinen Schatten für sie. Beide gleiten mit Leichtigkeit zusammen. Beide tun zusammen etwas, was sie allein nicht getan hätten. Und ich sehe staunend zu. Die Situation ist gelöst.

Ein Traum.
 


Immer wieder Gänsehaut bei den Aufnahmen des 9. November 89 und der folgenden Tage. Immer wieder.



Am Morgen schon in die Kontaktlosigkeit gerutscht. Die Vorstellung des mobilen Telefons, wie es starr in einer großen leeren Wohnung liegt, geht mir nicht mehr aus dem Sinn.

Aber eigentlich geht es mir gut. Denn später geht das Telefon wieder an, die gewandtesten Finger, die ich kenne, werden vertraute Worte tippen und ich bin dort mit all meinen Bedürfnissen zu Hause. Die Welt ist weit mit diesem.
 


Being happy.



Die Widmung.



Being a publishing house.



Troll sein.



Ob es irgendwann mal aufhört, dieses Sich-gehetzt-Fühlen, weil man Angst hat, den Anschluss zu verlieren: ans Leben, an den Liebhaber, an alles?

Vermutlich ist das einfach die andere Seite der Medaille, dass man schließlich auch allein und mit jemandem vom Fleck kommt und weiter geht.

Oder nicht?



und am ende denk ich immer nur an dich
 


Ständig das große Herz trösten wollen. In den Genuss von Sorge kommen. Und überrascht sein darüber, dass diese nicht mit Ärger vermischt war.



Glavinic anders: Alle sind noch da am Morgen außer eine ganz bestimmte Person. Vom Erdboden verschluckt.
Nicht schön.
 


Man möchte auch erschöpft und krank mal zusammensein können.





Ich geb's zu, ich fand das Lied auch damals schon irgendwie geil.
 


Der Clown im Zug. Also in Zivil.
 


Vorlesestimme und Erzählstimme.



Kaum ein besserer Geruch denkbar als die Mischung aus ihm, Brötchen, Milch, die warm wird, und Kaffee, der gebrüht wird.




die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
eis apeiron
erhellung
friktionen
ganz fiese kreise
gnônai sauton
interna
kupfer in sonne
last and least
merkwörter
praktea
rischtisch lustig
samtigkeiten
simple truths
streifen von dunkel und hell
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren