logoi enhyloi
 


Und irgendwie macht mir der Frühschläfer im Moment NOCH mehr Sorgen.

Schlechte Sachen treten gern als Pack auf. Dann sind sie stärker. Allein würden sie es ja nicht schaffen.



Die Freude am Untergraben konservativer oder durchschnittlicher Werte kann mindestens zweierlei Wurzeln haben: das kindliche Bedürfnis nach Anarchie und der Wunsch, einen Schutzraum für sein eigenes Anderssein in ein schon vollgestelltes Haus hineinzubauen.

Gestern saßen bei mir beide Sorten Mensch am Tisch.
 


kisses to cure



Alles Gute. Und Dank fürs Kennenlernendürfen.



Die falsche Richtung. Dreimal blonde Haare. Der fallen gelassene Ring. Der Mann mit dem lieben und lachenden und ernsten und zurückgezogenen Blick. Das Witz-Silo. Die Ähnlichkeit der beiden. Paar-Getue. Strohballen. Der einschlafende Jatz-Fan. Der glückliche Schlagzeuger-Möger. Unauffälliger weiblicher Chromosomensatz.
Liebende auf Wanderschaft. Mit den Händen auf dem Auto.
 


Ein bisschen aufgeregt bin ich schon.



Es gibt manchmal Kleinigkeiten, die mich nicht mehr loslassen. So etwas wie: Wie kann man als Moderator oder als Mensch überhaupt angesichts der Möglichkeit, dass es eine Impfung gegen den HI-Virus geben könnte, ernsthaft die kritische Frage stellen, ob denn das gut sei, da die Menschen dann möglicherweise das Kondom vernachlässigen könnten. Mir geht das nicht aus dem Kopf. Würde irgend jemand fragen, ob Grippeimpfung nicht vielleicht blöd sei, weil die Leute das Händewaschen verachlässigen könnten? Gibt es nicht genügend andere schreckliche kondomrelevante Krankheiten? Kennt der Fragende jemanden, der infiziert ist? Es will mir nicht aus dem Kopf.



Der Anker in den Nächten mit Realitätsverlust. In denen man aufwacht und denkt, es gebe nur Dunkelheit und Eintönigkeit und Hamsterrad und Mausefalle. In denen jeder Stein wegrutscht, den man zum Halt ergreift.

Beim Gedanken, ihn am nächsten Tag sehen zu können, hört der Sturm auf. Schlaf.
 


I'll take you in pieces
We can take it all apart
I've softened shipwrecks right from the start
I've been underwater
Breathin' out and in
I think I'm losin' where you end and I begin

Basic space
Openin'
Don't look away
When there's nothin'
There



I can't give it up.



Alles streckt sich lang. Das Gesicht ist ganz nah. Der Geschmack noch da und das Gefühl der warmen Haut.



Milch.
Ein existenzieller Tagesanfang.

Verschränkung von Interessen. Kitten.

Berührung ersten Grades.

What comes next?
 


Müde.



Zwei dicke Vorfreuden in dieser Woche.



We retire like nobody else.
 


Sind wir den Bonobos oder den Schimpansen ähnlicher? Sicher beiden, aber ich bin ein Bonoboianer.



Und ja, ich singe ein Loblied auf die Biochemie, dieses Wunder, dieser steter Quell der Freude.



Er roch wie am ersten Abend.



Sein warmer und schwerer Körper auf mir und in mir. Zugedeckt von seinem Geruch, bin ich in Stille.



Und wie ist euer workflow?



I don't have to leave anymore
What I have is right here
Spend my nights and days before
Searching the world for what's right here

Underneath and unexplored
Islands and cities I have looked
Here I saw
Something I couldn't over look.



Wie es wohl ist, jemandem zuzuschauen, der nichts kann zwischen überschnappender Freude und Glücksgefühlen und tiefster Deprimiertheit mit begleitender Tränenstimmung?
 





Ich falle durchs Leben.



always rushing
always late



Mit dem Körper irgendwo sein, mit dem Rest ganz woanders.

die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
eis apeiron
erhellung
friktionen
ganz fiese kreise
gnônai sauton
interna
kupfer in sonne
last and least
merkwörter
praktea
rischtisch lustig
samtigkeiten
simple truths
streifen von dunkel und hell
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren