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Und gefreut hat sie sich. Auf die große Orgie, in der sie, nur von einem gesehen und erkannt, hätten untertauchen können.

Was bleibt, ist der Wunsch nach eudaimonia für diesen.



Verdammt.

Das Schiefgeh-Barometer steigt gewaltig.



Eindeutig ein Wetter für paarungsanaloge Handlungen.
 


Kindliche Vorfreude auf Paar-Verhalten.



Als beide in der Sonne saßen, ein Zelt bildend in ihrer beider Umarmung, und sie im schattigen Innern mit Blick auf den alten Kindl-Kronkorken, der zwischen den Planken der Bank gestrandet war, nicht mehr unterscheiden konnte, ob sie allein oder zu zweit war, weil sie sich genauso frei fühlte, als wenn sie allein hier gewesen wäre, allerdings vollständiger, denn allein kann man kein schattiges Zelt bilden, da wusste sie, dass der Mythos des Aristophanes wahr sein musste.



Das freibeuterische Gefühl, erst noch rausfinden zu müssen, an welchen Fäden man ziehen muss und wie man an ihnen ziehen muss. In den Startlöchern sitzen, gespannt wie eine Feder, in höchster Konzentration.



Man setze eine Glasglocke mit integriertem Störende-Ereignisse-Filter über mich und ihn.
 


Strategien entwerfen und dann doch aus dem Bauch heraus handeln.



The state of permanent arousal.
 


Die Hornhaut über die Seele ziehen.



Mal sehen, was der Samstag bringt.



Glück in jedem Detail.
Beim Rummachen.
Beim Pfeifen in der Küche.
Beim Brille suchen.
Beim Handy suchen.
Beim Balkonieren.
Beim Picknieren.
Beim Liste verlängern.
Beim Zuhören.
Frieden pur.
 


Length of love
This could be destiny, oh sweetheart
I've had no sense of time since we started
I've got friends in need, oh sweetheart
I'd grown lengths and lengths and lengths of love since we started this thing out.


He said to me.



Look ma the sun is shining on me
Impatient, in love and aching to be
Could you believe in heaven
If heaven was all you had
We're taking over we're taking over
Throw away your four leafed clovers
And stand beside this love
Away with everything you've grown to hate
Away with anything that holds you safe.



Für lang.



Betrunken von der Weißweinabschiedsflasche. In der besten aller Gesellschaften. Und glücklich, weil für lang.
 


Mittag. Hitze. 0,2 l Rosé im Blut. Rote Wangen im Park. Pulsewidth.
 


Und während man um die Ecke in die Friedrichstraße biegt und in das Geglitzer und Rosa und Gelb und Rot eintaucht, ballt sich das Glück in einem zusammen und man wird still und weiß, dass der andere genauso empfindet, noch bevor er es sagt - gleich!



Und dieses unerhörte Verlangen. Kein Abschleifen. Das Komplizentum von Verrückten.



Durch den Sonnenuntergang hindurch ins Wohnzimmer kommen. Den künftigen Arbeitsort fast streifen. Von B. und dem Geliebten empfangen werden. Jetzt schon an der Schwelle zu gemeinsamen Bekannten. Die erste Zigarette des Abends. Sich gegenseitig im Blick haben und den Fuß des anderen in der Hand. Tagesgespräche. Wunschgespräche. Auf der dreckigen Potsdamer Straße mit Blick auf Tagesspiegel, Copy-Shop und LSD.

die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
eis apeiron
erhellung
friktionen
ganz fiese kreise
gnônai sauton
interna
kupfer in sonne
last and least
merkwörter
praktea
rischtisch lustig
samtigkeiten
simple truths
streifen von dunkel und hell
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