Ich möchte ihm ein Denkmal setzen, ohne ihn einzumauern. Ich möchte sein Bild bannen, ohne es starr werden zu lassen. Ich möchte ihn halten, ohne ihn festzunageln. Ich möchte alles mit ihm durchkosten, ohne dass er hängen bleibt. Ich möchte ihm alle Freiheiten zeigen, ohne dass er wegfliegt. Ich möchte Freiheit geben. Ich möchte hoch hinaus.
enhyloi - 23.04.2009
smoking on the balcony
enhyloi - 23.04.2009
Zuhause gewesen sein im wohligen, himmelsstürmenden Rausch.
enhyloi - 23.04.2009
Abends den Mann zu Hause haben. Das ist keine Alltäglichkeit. Das ist ein noch nie Gehabtes.
enhyloi - 22.04.2009
Hello, Heuschnupfen. Habe dich nicht vermisst.
enhyloi - 22.04.2009
Taubheit des Denkorgans.
Von der Welt abgeschnitten, aller Kommunikationswege beraubt, fiel ihr nach längerem Nachdenken ein, dass sie eine Nachricht schreiben könne. Auf Papier. Mit einem Stift.
M48.
Der einarmige Radfahrer.
Einfach alles ausgelebt.
Der zweiarmige Radfahrer.
Liebesversehrt.
enhyloi - 22.04.2009
Dein Gesicht ist eine Welt
deren Umriß mir gefällt.
Und jedes, jedes ihrer Details.
enhyloi - 21.04.2009
Ist Glücklichsein something over and above Endorphinflutung? - Ja, natürlich! - Aber was?
enhyloi - 21.04.2009
Substantial substances are according to their substance a substantial matter bearing substantial problems about what their substance is. I am submerging.
enhyloi - 21.04.2009
Eine Doktorarbeit rausrotzen.
enhyloi - 21.04.2009
We spent our spring days
constantly talking
finding our voices amazing...
...my tongue is on the run
and it's having so much fun
I'm growing younger by the hour.
enhyloi - 20.04.2009
Als ich die Gefahr auf mich nahm, geschah es zunächst zufällig. Naiv begab ich mich hinein, nicht ahnend, dass alles auf der Kippe stehen könnte. Wild schwankend fand ich mich plötzlich in der Mitte der Wippe im starken Wind stehend. Und ich erklärte um mein Leben. Zuerst musste der Widerstand gebrochen werden. Dann mussten Ängste genommen werden. Wie erklärt man eine andere Liebe? Eine Liebe anderer Art? Ich sagte, wie es ist, ohne eigentlich zu wissen, ob in einem ganz anderen Stadtteil genauso gedacht wurde. Der Morgen kam schließlich ganz sanft und unaufgeregt. Ängste waren geflohen. Ruhe kehrte ein. Sicherheit kehrte ein. Klarheit.
- Und ein sanfter Wind streichelt mich, denn es wird genauso gedacht dort. Ich wusste es doch.
enhyloi - 20.04.2009
Ruhe. Die Ruhe, wenn Sachen geschafft worden sind und das Abendlicht seinen Weg durchs Fenster findet. Wenn Geräusche zufriedener Tiere und eines Menschen aus den anderen Räumen ertönen. Wenn alle Türen offenstehen. Die große, kühlende Ruhe.
enhyloi - 19.04.2009
I'm not superstitious
or really religious
just to thyself be true.
but now I think I'm starting
to believe in fate
because it delivered you.
Did you see me coming?
Was I that obvious?
For all of a sudden
there were just the two of us.
enhyloi - 18.04.2009
Sandsturm am Bahnhof Friedrichstraße. Knirschen im Mund, Knirschen in den Schuhen, Knirschen in den Taschen.
Später an einer toten Frau vorbeigegangen. Sie sah aus wie Ende Zwanzig. Sie lief mit kleinen, tippelnden Schritten, die Fußspitzen nach innen gerichtet. Ganz in weiß gekleidet war sie: weiße Pumps, Strümpfe, weißes Kostüm, dicke Perlenkette, Hochsteckfrisur in hellblond. Und dazu dieses Gesicht. Eine Maske mit starren, dunklen Augen. Zum Glück rüttelte mich "15 Step" gleich wieder zurecht.
enhyloi - 17.04.2009