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Tag- und Nachtleben. Und irgendwo dazwischen eine Doktorarbeit.



"...conception of a natural substance as characterized above all by an 'inner principle of change and stasis'. This notion of 'the nature of a thing' links Aristotle's metaphysics of substance to his physical system, and it determines almost every one of that sytem's distinctive positions."

...und immer wieder fällt mir Ihr Buch schon nach der ersten Seite aus den Händen, Frau Wasserniedrig. Und dabei muss es doch...



Der lange Sex ist perfekt, wenn er wie eine Sinfonie aufgebaut ist.



das leben fließt rot in unsern venen
ich servier dir es auf einem goldnen tablett
du holst mich aus dem grauen tal der tränen
läßt alle wunder auf einmal geschehn,
dass mir hören und sehen vergehn



Ähnlichkeit und Ergänzung.



Meine-Ehe
Rauchen
Lange nicht mehr so, äh, gute Flyertexte gelesen. Man würde gläubig werden, wenn man nicht zu viele Bücher gelesen hätte (so zwei bis drei).
 


Glauben
Aber GOT gab mir einem schlechten Übersetzer und deshalb ist mein Leben verdamt.



VIER Stunden, ein T-Shirt und eine ganze Welt.



Leben und Tod. Dicht nebeneinander. Oder Tod und Leben? Nein, Leben und Tod.
 


Too much of anything is never enough.

Spaziergang nach Haus unter blauem Himmel mit Amselgezwitscher. Dann mit Vorfreude durch den Abend gehen.



Anderthalb Stunden Erhebung in der knallenden Sonne. Davon eine halbe Stunde im Rauschzustand. Es gibt schlechtere Mittagspausen.



She's back home. How I wished she would free herself.



Diese Manie von T9, alles mit Namen zu ergänzen! Jeden Tag wird man an Persönlichkeiten aus unserer schönen deutschen Geschichte erinnert. Geradezu poetische Assoziationsketten ergeben sich. Der Gipfel dessen ist der Versuch, das Wort "himmlisch" zu tippen.
 


Die Kreuzung zwischen Alexanderplatz und „Alexa“ an einem Samstagnachmittag. Innerhalb einer Minute durchlebt man eine Gefühlsspanne, die von „oha – lustig“ bis zu spontaner Amokbereitschaft reicht, mit den kurzen Zwischenstationen einer wissenschaftlichen Interessiertheit, verschiedener Ärgerabstufungen sowie vollkommener Verzweiflung. Lustig wirkt der bunte, nie abreißende Menschenstrom neben dem fröhlichen Rosa des Gebäudes von weitem. Jahrmarktsgeräusche tönen von fern. Im Näherkommen ist man an Ameisenstraßen erinnert. Sie krabbeln hin und her, übereinander, nebeneinander, bepackt mit unterschiedlichsten Gegenständen, sie können Mehrfaches ihres Gewichts schleppen. Dann ist man zwischen ihnen. Drücken, Drängeln, Panikanflüge, geschminkte und gebräunte Fratzen, Aggroatmosphäre. Ich werde es noch über die Ampel schaffen, du nicht mehr. Schweißausbrüche, Pulsrasen, Kochen des Blutes um das Herz. Verzweiflung tritt ein nach dem Überqueren der Straße beim Erscheinen der ohrenbetäubenden Panflötenindianer. Fantasien, getränkt mit Blut und alles übertönendem Knattern.



Wo wir stehen
kann jeder sehen
es ist allgemein bekannt
daß wir zwei uns gut verstehen
wenn wir Champagner trinken gehen
und wir geben uns die Hand.
Durchsichtige Dinge
die uns zwei durchdringen
bestimmen uns von Anfang an
durchdringen uns ein Leben lang.

Auf dem Weg näher zu Dir
gehe ich durch eine Tür
die den Umriß von uns beiden hat.
Und alles, was ich denken kann
liegt fern von jenem Ort und dann
wird alles seltsam glatt.
Hinter der Oberfläche
dieser Spiegelfläche
sehn wir uns da, wo wir nicht sind.
Im Augenblick
kehren wir dorthin zurück
wo unser Schicksal uns bestimmt
in die Situation die uns gefangen nimmt.

Auf dem Weg näher zu Dir
gehe ich durch eine Tür
die den Umriß von uns beiden hat.



Komplize, der; -n, -n (abwertend für Mitschuldiger; Mittäter)
Komplizin (abwertend)

Minus mal Minus ergibt Plus.
 


Gut so.
 


Sing loudly saying:

LAUGHTER IS ETERNITY
IF JOY IS REAL


LAUGHTER IS ETERNITY
SINCE JOY IS REAL



The future needs a big kiss
wind blows with a twist
never seen a moon like this.

Laughter is eternity.



VERGNÜGUNGSARBEIT



...ernste Bargesprächler anpissen, indem man fröhlich verschlungen Wettentspannen auf dem ipod hört
...in der dunkellauen Karl-Marx-Allee fummelnd auf ein Taxi warten
...nicht bloggen oder twittern, sondern ficken
...Sicherheitsmänner beruhigen (mit heruntergerutschten Strümpfen)
...auf einem Büromöbel geleckt werden, während das Licht eines vorbeifahrenden Autos durch den Raum wischt
 


Die Fanin sitzt in der zweiten Reihe. Die erste ist unbesetzt. Sonst säße sie natürlich dort. Ein Wesen von einem anderen Stern. Alle im Raum sind auf sie konzentriert. Sie spricht am lautesten, lacht am wildesten, klatscht knackig und glücklich einen Takt. Stimmung, Stimmung! Aber sofort! Alle rutschen ein wenig in sich zusammen, sind gegen ihren Willen fasziniert und warten mit Spannung, was sie als nächstes tun wird. Eigentlich ist sie eine Bierzelt- und Dorffestgängerin, die sich – weithin an Brille und Kleidung erkennbar – für zu schlau für derartiges hält. Außerdem sind wir doch in Berlin! Deshalb eben Lesebühne. Kein schlechter Ersatz, denke ich, und setze die Flasche an die Lippen, still vergnügt.



Feinripper tragen nicht mehr Halbmast. Es geht aufwärts.

die schönheit der gefahr
dokei eniois philosophia einai
eis apeiron
erhellung
friktionen
ganz fiese kreise
gnônai sauton
interna
kupfer in sonne
last and least
merkwörter
praktea
rischtisch lustig
samtigkeiten
simple truths
streifen von dunkel und hell
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