logoi enhyloi



Die Personen, bei denen ich mich aufgehoben und frei fühle, können ganz unterschiedlich sein. Es gibt sie in dunkel und in licht. Das Dunkel ergänzt mich, das Lichte ist mir ähnlich. Ich habe den Fehler gemacht und geglaubt, ich müsse mich dem Menschen in dunkel ähnlich machen, ihm gleich werden, um eins zu sein. Doch wenn das Dunkle sich in mir breit macht, wird mein Ich ausgelöscht. Es ist nicht, als ob zwei gleichwertig starke Farben eine neue bilden oder als ob man Zitrone in schwarzen Tee gibt. Es ist schwarze Tinte großzügig in klares Wasser geschüttet. Wenn das passiert, ergänzt mich nichts mehr. Nun fülle ich allmählich Wasser nach. Ausgeschüttet von dem Lichten.

die schönheit der gefahr
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