logoi enhyloi
 


Der beruhigende Indianersitz auf dem Bett, den man einfach überfallen darf.

Der schwere Kopf, der langsam zur Seite rollt und Süße ausstrahlt.



Schlüssel suchen.
 


Einseifen.



Die schwarze Linie im Fenster kommt näher, hüpft nach außen, kommt näher, hüpft nach außen. Wolkenberge liegen draußen wie drinnen.

Die Geborgenheit der Erwartung. Alle Schwere, alle Last fällt ab. Ich bin einfach da. Sing our last goodbye. Nackt unter weißen Decken. Der Geruch von Joop Thrill. Vogelgepfeife. Blick auf die hässlichen Häuser und den hässlichen Himmel Frankfurts. Stille auf 14 m². Manchmal denke ich darüber nach, wie es wäre, nicht verheiratet zu sein. Wahrscheinlich wäre ich glücklicher. Ein iPod im Bett. Wärme im Magen. Liebe im Bauch. Die Morphogenese der Zufriedenheit eines Nachmittags. Jede Sekunde muss beschrieben werden. Nichts muss beschrieben werden.

Sie drehen sich im Gleichklang.
 


Und sie waren beisammen wie Mann und Frau.



24 h
 


Dehnungsübungen der Zeit. Handbewegungen, Geschäftigkeit, Termine, nur um sie aufzuscheuchen aus ihrer Meditation.
 


Warten. Das Leben noch zweieinhalb Tage überstehen.
 


Wie sehr einen Menschen herunterziehen können, die mit allem so vorsichtig sind, dass man sie mit jedem Wort vorwärts schubsen muss und man mit jedem Wort Mauern abbauen muss, die ständig neu errichtet werden.



Viele SMS kamen rein. Mir wurde schwarz vor Augen, und etwas großes und schweres sackte in mir ab Richtung Boden.
 


Die Tage wurden länger.

Sie stand zwischen all den Bildern, die von Liebe und Leidenschaft zeugten und von einem schmerzenden Leben, Menschen schlossen sich immer wieder um sie und gaben ihr eine Hülle, da wurde es still, die Tür ihrer zukünftigen Gefühle wurde durchsichtig und ihr Geist ließ sich nieder in dem Schlafenden.

die schönheit der gefahr
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