In Gedanken Huckepack sein.
In seiner Nähe sein. Immer.
Es wird nichts passieren.
enhyloi - 13.08.2009
Alles. Jedes Wort.
Wissend, dass manchmal das Nichtgeschriebene das Entscheidende war.
Mich in die Gegenwart schüttelnd.
Die von Briefen regiert wird. Von nichtöffentlichen, von Worten, die nur zwei kennen.
enhyloi - 13.08.2009
Ich zähl' nicht mehr mit. Jetzt soll es angeblich schneller gehen.
Ich weiß nur, dass ich nach wirren Träumen mit vielen Menschen jeden Morgen aufwache und einen menschenlosen Tag verbringe, in Müdigkeit. Paris und Moskau liegen weit entfernt, sehr weit.
enhyloi - 13.08.2009
panta rhei.
Gar nicht mal schlecht, gar nicht mal schlecht.
Auch wenn er's so nicht gesagt hat, ich weiß.
Blättern in Tagebüchern.
Alles gleich und alles anders.
Derselbe und doch ganz ausgetauscht.
Wie der Fluss.
Wie der Körper.
Wenn ich die Philosophie nicht mehr habe, werde ich Philosophin.
Dann an den richtigen Orten, nicht im staubigen Büro unter Halogenlampen. Sondern den Zuckerrand vom Crusta leckend.
enhyloi - 12.08.2009
Nach all den bunten Lichtern und der schönen, schönen Musik und dem Liter Bier und den Anrufen liege ich mit rauschenden Ohren einsam im Dunkeln. Tiefe Traurigkeit.
enhyloi - 12.08.2009
Ist jemand schon mal an UV gestorben?
enhyloi - 11.08.2009
Angefüllt sein mit Geilheit, Verehrung, unstillbarer Sehnsucht, höchster Vorfreude, Traurigkeit, vollkommenem Glück, zack zack zack, always 100 percent. [Die Nadel des inneren Druckmessers schnellt immer bis zum Anschlag, wenn man aufs Knöpfchen drückt. Klong.]
enhyloi - 11.08.2009
Und plötzlich, wie aus dem Nichts, trägt einen jemand auf Händen, und man darf sich fühlen wie Göttin und Kind gleichermaßen, und man wird ganz still, weil dies so neu ist und unbekannt. Und in einem entspannt sich etwas, was das ganze Leben bisher den inneren Raum klein hielt.
enhyloi - 11.08.2009
315,5
enhyloi - 11.08.2009
Es gibt verschiedene Formen der Legasthenie. Obgleich durchaus geübt im Lesen verschiedener Textformen, leide ich an einer nicht gerade periodischen, aber temporären Schwäche der Aktivität meiner Lesefähigkeit, abhängig von einer bestimmten Art auslösenden Textstückes. MAN kennt das ja vielleicht. Ein paar Wörter, mit Glück ein, zwei Sätze gehen noch glatt durch, dann verschwimmen die Buchstaben; der Sinn der Dinge verschmilzt zu einem breiigen Klumpen, von Konturen ist nur noch im Sinne der Ästhetik im Sinne der Wahrnehmung des Textbildes zu sprechen. Der Inhalt tröpfelt aus dem Sichtfeld. Das Prinzip dieser, ich möchte sagen, fatalen Kausalkette kann nach langfristiger Beobachtung des Phänomens auf drei hauptsächliche Arten Geschriebenes reduziert werden: auf a) redundant verfasste wissenschaftlich-philosophische Werke, auf b) redundant verfasste Zeitungsartikel in einem feuilletonistischen Stil, die sich in jeder Sparte einer Zeitung verstecken können, und auf c) Kommentare zu Blogeinträgen, die großväterlich-dünkelhaft-gutgemeinte Ratschläge sein sollen.
enhyloi - 10.08.2009
Jetzt muss ich es doch, einmal wenigstens, ganz klar sagen: I don't want to count, I want to fuck.
enhyloi - 10.08.2009
Zwei Menschen sein. Einer sein wollen.
enhyloi - 09.08.2009
353,5
enhyloi - 09.08.2009
Ermüdungserscheinungen.
Aufstampfen des Kinderfußes.
Wanna be inside again.
enhyloi - 09.08.2009
Dankbarkeit.
Dead or alive
There's danger
The dead are all right with me
We're not gonna run away,
We're not gonna leave you stranger
Turn the light on your lonely love
enhyloi - 07.08.2009
Angst vor Lebenskonstanten.
Angst, diesen Mann wie alle anderen zu verlieren. Nur auf andere Weise.
enhyloi - 07.08.2009